Ein lieber Freund schickte mir vor ein paar Tagen dieses Bild verbunden mit dem Wunsch: immer genug Wasser unter dem Kiel. Ich habe mal gelesen, dass diese Riesenschiffe auf dem Rhein manchmal je nach Wasserstand und Beladung nur einige Zentimeter Wasser unter dem Kiel haben. Dann kommt es darauf an dass der Kapitän genau die Wasserstände beobachtet, die Strömungen kennt und auf den Schiffsverkehr achtet. Manchmal kann man beobachten, dass das Wasser sogar über die Bordwand bis auf die Laufplanke an der Seite des Schiffes schwappt.
Dass das Schiff auf dem Bild auch noch meinen Namen trägt brachte mich auf den Gedanken, dass meine Situation auf Grund der Krankheit ganz ähnlich ist: schwere Beladung mit der Krankheit die zurückgekehrt ist, da schwappt das Wasser manchmal über den Rand; Gedanken darüber, die uns wie eine Strömung hin und her bewegen und gegen die man immer emotional ansteuert; viele kranke Kollegen und Probleme im Projekt aufgrund der gesellschaftlichen Situation dort in Brasilien; es ließen sich noch mehr Bilder für unsere Situation finden.
Aber bei allem gehört auch zum Bild, und das ist das wichtigste und erfreuliche dabei: wir haben immer genug Wasser unter dem Kiel in der Form von Gottes Hand, die unter uns ist und dafür sorgt, dass wir bei allen Problemen im Fahrwasser bleiben und nicht leckschlagen. Es wird zwar manchmal nass an den Füßen, aber Gott unser Kapitän kennt alle Strömungen und Untiefen. Darauf setzen wir nach wie vor und wünsche Euch auch, dass Ihr diese Gewissheit im Leben habt.
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