neues vom GOOOLGATHA-Projekt

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Neuer blog vom LEVANTE-Projekt


Das Levante-Projekt hat sein Arbeitsgebiet im Nordosten Brasiliens, im Bundesstaat Pernambuco. Schwerpunkt der Arbeit war bisher ein kleines Kinderdorf (hier klicken zur Google-Maps-Ansicht) in dem Kinder aufgenommen wurden, die den Wunsch hatten, von der Straße weg zu kommen. Dort erlebten sie, daß es Menschen gibt, die sie gernhaben und sich um sie kümmern. Oft zum ersten Mal in ihrem Leben.
Durch staatliche Eingriffe in Einrichtungen wie diese ist die bisherige Arbeit nicht mehr möglich ohne die Unabhängigkeit zu verlieren. So wird sich das Projekt verstärkt in eine andere bereits bestehende Richtung verändern.
Den Menschen, die dort immer noch arbeiten ist es wichtig, Kindern eine Perspektive für ihr Leben zu geben. Wir sind der Meinung, daß dies nur gelingen kann, wenn sie eine Beziehung zu Jesus Christus aufbauen können. Dies ist aber niemals Voraussetzung für die Hilfe der Mitarbeiter oder für die Aufnahme ins Projekt. Hier gibt es ein Video und andere Informationen über die Arbeit des Projektes, speziell zur Aktion GOOOLGATHA.
Hier unsere letzten Nachrichten:

Freitag, 8. Oktober 2010

Eigentlich...


Am 15 September ging unser Rückflug nach Recife - eigentlich.
Leider hat sich Thomas Gesundheit nicht verbessert, so dass wir  zur Zeit nicht nach Brasilien zurück können.  Wir sind nun umgezogen nach Dietzhölztal-Ewersbach, wo die Zentrale der Allianz-Mission ist. Dort können wir in einer Missionarswohnung wohnen und Elke kann etwas in der Zentrale mitarbeiten, was uns beiden gut tut, weil es zumindest ein wenig „Vida Normal“ in den Alltag bringt.
Thomas steht nun eine schwierige Behandlung bevor, da sich bisher keine Besserung gezeigt hat. Die Behandlung vom letzten Jahr in Brasilien wird in Siegen wiederholt.
Wie gerne wären wir statt dessen an unserem Einsatzort in Itapuama. 
Die Mitarbeiter dort stehen immer wieder vor großen Herausforderungen und der Staat macht es den Helfenden leider oft nicht leicht. Durch eine Gesetzesänderung sollen Kinder nur noch 2 Jahre in einem Heim bleiben und dann zurück in die Familien oder zu Pflegefamilien. Ein an sich guter Ansatz, wenn denn die Bedingungen dazu vorhanden wären. Für Kinder von der Straße ist dieser Zeitraum fast immer viel zu kurz und wie sollen Pflegefamilien gefunden werden für Kinder die einen hohen Betreuungsaufwand brauchen ohne jeglichen  finanziellen Ausgleich für die Pflegeeltern? Auf die Familienrichter kommen neue Pflichten zu, die sie in kurzer Zeit bewältigen müssen und das geht dann oft zu Lasten der Kinder. Ihre Bedürfnisse und ihr Wohl bleiben dabei auf der Strecke. So sind von den Projektmitarbeitern derzeit viele Berichte zu schreiben, Anhörungen werden durchgeführt und von den Behörden Entscheidungen  getroffen, deren Umsetzung nicht immer im Interesse der Kinder ist.

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